Expertenmeinung
Kein Mega-Crash, sondern eine gesunde Korrektur: Marc Friedrich erwartet eine Verschnaufpause an den Börsen, bevor es im Frühjahr wieder aufwärtsgehen könnte. Seine Begründung: Notenbanken würden in Krisen erneut Geld bereitstellen, während KI für Produktivitätsschübe sorgt. Zugleich warnt er vor einer Bereinigung bei KI-Aktien: Nicht jeder Anbieter werde überleben. Größere Chancen sieht er langfristig bei Rohstoffen. Kupfer, Uran und Energie würden für Rechenzentren und Elektrifizierung immer wichtiger. Friedrich spricht von einem Rohstoff-Superzyklus und hält sogar 200 USD je Barrel Öl für möglich. Bei Kupferminenaktien nimmt er nach der Rally Gewinne mit, bei stark gefallenen Uranaktien kauft er antizyklisch. Rücksetzer bei Gold und Silber sieht er als Kaufgelegenheiten. Für die nächsten Jahre hält er Goldpreise von 8.000 USD je Feinunze und Silberpreise von über 200 USD je Feinunze für denkbar. Seine zentrale These: Rohstoffe könnten Wachstumsaktien überholen.
Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| 965515 | GOLD / US DOLLAR | XC0009655157 | |
| 965310 | SILBER / US DOLLAR | XC0009653103 |