Vorstandsinterview
Weniger Umsatz, wieder Gewinn: Knaus Tabbert versucht, die Ergebniswende reisefest zu machen. CFO Radim Sevcik erklärt auf dem Caravan Salon Düsseldorf gegenüber Peter Heinrich von Börsenradio, dass der Konzern seine Strukturen seit Mitte 2024 konsequent auf eine normalisierte Nachfrage ausrichtet. Im ersten Halbjahr sank der Umsatz um 11,9 % auf 503,9 Mio. Euro, zugleich stieg das bereinigte EBITDA auf 36 Mio. Euro, die Marge erreichte 7,1 %. Hinter der Wende stehen harte Einschnitte: Der Personalabbau liegt laut Sevcik inzwischen bei knapp 25 %, dazu kommen niedrigere Kosten und eine stärker an den Aufträgen ausgerichtete Produktion, damit die Händlerlager nicht wieder wachsen. Die schnellen Sparmaßnahmen seien weitgehend umgesetzt, nun folgen Prozess- und Produktivitätsverbesserungen. Zugleich investiert Knaus Tabbert in neue Modelle und eine geschärfte Produktpolitik. Liquidität und Anschlussfinanzierung 2027 bleiben zentrale Themen.
Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| A2YN50 | Knaus Tabbert AG | DE000A2YN504 |