Vorstandsinterview
Embla Medical bündelt sein breiteres Geschäft unter einem neuen Konzernnamen. Össur bleibt als Premiummarke für Prothetik und Orthesen erhalten. Formotion vereint das Klinikgeschäft. "Embla wandelt sich vom Prothesenhersteller zur globalen Mobilitätsgruppe", sagt IR-Chef Klaus Sindahl. Der Umsatz soll 2026 erstmals eine Milliarde US-Dollar überschreiten. Der Prothetikmarkt wächst jährlich um 6 bis 8 %. Embla investiert 7 bis 8 % des Umsatzes in Forschung. Das entspricht mehr als 50 Mio. Euro. Das Produktgeschäft wuchs zuletzt um 12 %. Patient Care verlor dagegen 2 %. Sindahl erklärt den Rückgang mit der Klinikintegration und Einzelereignissen in Schweden und Frankreich. "Wir erwarten in den kommenden Quartalen wieder Wachstum." Fast 200 Kliniken schaffen direkten Zugang zu Patienten. Im Markt sieht Sindahl zwei große, voll integrierte Anbieter. "Ottobock und wir sind seit vielen Jahren direkte Konkurrenten." Embla positioniert sich als klare Nummer zwei. Die Bilanz erlaubt laut Sindahl weitere Übernahmen. Fehlen passende Ziele, kauft Embla eigene Aktien zurück. Interview in Englischer Sprache
Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| 755122 | EMBALA MEDICAL | IS0000000040 |