Von der Aluminiumschmelze bis zum CAM-System: MuM gießt KI in konkrete Geschäfte. Über dem 2. Quartal 2026 hängt laut MuM-Chairman Adi Drotleff zwar eine "Wolke", doch sie stammt vor allem aus dem starken Autodesk-Vorjahr: Dreijahresverträge und Preisanreize hatten 2025 rund 3 Mio. Euro zusätzlichen Rohertrag gebracht. Strukturell sieht Drotleff MuM auf Kurs. Der Halbjahresumsatz steigt um 8,2 % auf 130,75 Mio. Euro, das EBIT um 5,2 % auf 28,14 Mio. Euro. Der Gewinnmotor ist die eigene Software: Das Segment erzielt 22,17 Mio. Euro EBIT bei einer Marge von 33,5 %. Im Segment Digitalisierung liegen das EBIT bei 5,9 Mio. Euro und die Marge bei 9,2 %. Besonders das CAM-Geschäft zieht wieder an. KI versteht Drotleff nicht als drittes Segment, sondern als Werkzeug für die Entwicklung und für Kundenprojekte. Beim Aluminiumprojekt für IDECO wurden rund 500.000 Messdatensätze genutzt. Drotleff schätzt die Qualitätsverbesserung auf etwa 30 %. Die Prognose für 2026 und das Ziel einer Ergebnisverdopplung bis 2030 bleiben bestehen. (MuM steht für Mensch und Maschine Software SE.)
Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| 658080 | MENSCH U. MASCHINE SOFTWARE SE | DE0006580806 |