Vorstandsinterview
Softing startet mit besseren Ergebnissen ins Jahr 2026. Der Umsatz sinkt leicht auf 21,5 Mio. Euro, das EBITA steigt jedoch auf 1,3 Mio. Euro. CEO Wolfgang Trier beschreibt 2025 als Jahr massiver Investitionszurückhaltung. Softing reagierte mit Kostensenkungen, Restrukturierungen und einem stärkeren Fokus auf strategische Kerngeschäfte. Besonders die Bereiche Automotive und Industrieautomation entwickeln sich stabil. "Die Hersteller müssen wieder investieren, sonst sind sie abgehängt", sagt Trier. Softing liefert keine Teile fürs Band, sondern Infrastruktur sowie Diagnose-, Test- und Softwarelösungen für Hersteller. Großprojekte stabilisierten zuletzt das Geschäft. Im Bereich IT-Networks belasteten Entwicklungsverzögerungen das Ergebnis. "Hier wird an den Kosten ganz drastisch korrigiert", erklärt Trier. Ab dem vierten Quartal erwartet er dort wieder schwarze Zahlen. Mit der Übernahme des Weiditec-Geschäfts stärkt Softing den Standort Ingolstadt. Für Zuversicht sorgen zudem neue Softwareprojekte und die Diversifikation außerhalb des klassischen Pkw-Marktes. "Da stehen einige größere Projekte an", sagt Trier. Softing bestätigt die Prognose für 2026 mit bis zu 85 Mio. Euro Umsatz.
Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| 517800 | SOFTING AG | DE0005178008 |