Expertenmeinung
Wind und Sonne liefern Energie, aber noch keine Rendite. Genau hier setzt Aurevo energy an. Die Geschäftsführerin Sophie Lülsdorf erklärt, warum Wind- und Solarparks nicht einfach "laufen gelassen" werden sollten. AUREVO besitzt die Anlagen nicht selbst, sondern vertritt die Perspektive der Eigentümer. Das heißt: Dienstleister kontrollieren, Verträge prüfen, technische und kaufmännische Informationen zusammenführen und aus vielen Einzelparks ein steuerbares Portfolio machen.
Ein zentrales Problem: Jeder Park hat eigene Betriebsführer, Wartungsfirmen, Verträge, Auflagen und Reports. Wer 20 Wind- oder Solarparks besitzt, bekommt schnell 20 verschiedene Wahrheiten geliefert. AUREVO standardisiert diese Daten und schafft Transparenz. Besonders spannend ist die Schnittstelle zwischen Technik und Buchhaltung: Wenn eine vorgeschriebene DGUV-V3-Prüfung technisch nötig ist, aber im Budget nicht auftaucht, wird aus einem Sicherheitsdetail schnell ein Kostenproblem.
Lülsdorf macht klar: Billig ist nicht automatisch günstig. Schlechte Wartung, unpassende Verträge oder zu wenig Datenzugang können über die Laufzeit teuer werden. Selbst kleine Planungsfehler, etwa zu wenige Ports für Datenzugriffe im Park, können später den Blick auf die eigenen Anlagen verstellen. KI hilft dabei, Schäden früher zu erkennen, Wartung besser zu steuern und Ausfälle zu vermeiden. Bei Windparks geht es zum Beispiel um Eisabschaltung, Kühlung, Software-Upgrades oder bessere Betriebsstrategien. Bei Solarparks geht es unter anderem um Hitze, Komponenten, Übergabestationen und Degradation.
Die Botschaft ist klar: Erneuerbare Energien sind keine Rendite-Automaten mit Wetteranschluss. Der Wind weht kostenlos, aber Betrieb, Reporting, Wartung und Kontrolle sind Handwerk. Wer grüne Rendite will, braucht nicht nur gute Standorte, sondern Betriebsdisziplin. Mehr: http://www.aurevo-energy.com