Kursindikationen von der Deutschen Bank in Zusammenarbeit mit boerse-social.com

Börsen für digitale Währungen

Ein Gastbeitrag von Martin Schwarz

Symbol BitCoin

All jene, die sich für Kryptowährungen interessieren, werden relativ schnell feststellen, dass es ausgesprochen viele Börsen wie Handelsplattformen gibt, über die sodann der Euro in digitale Coins getauscht oder mit der Preisentwicklung spekuliert werden kann.

Wichtig ist, dass man sich von Anfang an bewusst ist, dass es sehr wohl riskant ist, mit Bitcoin und Co. zu spekulieren. Zudem ist es wichtig, dass man im Vorfeld Informationen über die Plattform bzw. Börse einholt - denn es gibt einige schwarze Schafe, die den Nutzern letztlich nur das Geld aus den Taschen saugen wollen.

Namhafte wie empfehlenswerte Adressen

Ganz egal, mit welcher Kryptowährung man letztlich arbeiten will - man muss sich zu Beginn für eine Börse entscheiden und sodann ein Konto eröffnen. Ist man unsicher, für welche Börse man sich entscheiden soll, kann man auch einen Blick auf die im Netz zu findenden Test- wie Erfahrungsberichte werfen. Wer beispielsweise über Bitcoin Code spekulieren will, wird mit Sicherheit den einen oder anderen Bericht finden und kann somit einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Die nachfolgenden vier Börsen sind durchaus empfehlenswert, wenn man seinen Euro gegen Bitcoin oder gegen digitale Coins einer anderen digitalen Währung tauschen möchte.

Coinbase

Die Registrierung dauert nur ein paar Minuten. Aufgrund der Tatsache, dass der Seitenaufbau relativ einfach gestaltet wurde, mag hier auch der Anfänger vor keine großen Hindernisse gestellt werden. Des Weiteren ist die Seite zu großen Teilen in deutscher Sprache aufgebaut, sodass auch deutschsprachige Krypto-Fans begeistert sein werden. Coinbase überzeugt auch in Sachen Sicherheit. Eine absolute Empfehlung.

Coinbase Pro

Coinbase sowie Coinbase Pro bilden eine Einheit. Das heißt, zwischen den beiden Börsen kann man kostenlos Bitcoin, Ether wie auch Euro transferieren. Zu beachten ist, dass Coinbase Pro mehr professionelle Trader ansprechen möchte - das ist auch der Grund, warum die Oberfläche, vor allem im Zuge der Erstbegutachtung, relativ unübersichtlich wirkt. Zudem ist Coinbase Pro nur in englischsprachiger Version verfügbar. Will man mit Stops wie Limit traden, so ist Coinbase Pro durchaus der Basisversion vorzuziehen.

bitcoin.de

Bei Bitcoin.de handelt es sich um eine deutsche Seite. Das heißt, Bitcoin.de wird vorwiegend auch von deutschsprachigen Krypto-Fans genutzt. Zu beachten ist, dass im Idealfall ein Bankkonto der Fidor Bank genutzt wird, wenn man sich bei Bitcoin.de registriert. Man kann zwar auch die Hausbank für Überweisungen angeben, muss jedoch hier die unterschiedlichen Gebühren wie Kosten berücksichtigen.

LiteBit

Die Börse LiteBit wird von einem in Holland sitzenden Unternehmen betrieben - LiteBit gibt es auch als deutschsprachige Version. Zu beachten ist, dass man im Vorfeld einen dreistufigen Registrierungsprozess durchlaufen muss. Die Oberfläche der Börse ist relativ übersichtlich, sodass sich auch Anfänger von Anfang an zurechtfinden werden.

Symbolbild Hand Tastatur

Mit Bitcoin Altcoins kaufen

Über alle vier genannten Kryptobörsen ist es möglich, Bitcoin oder Ether zu kaufen. Dabei handelt es sich um die bekanntesten wie beliebtesten digitalen Währungen. Zudem werden diese beiden Währungen gerne genutzt, um in weiterer Folge auf anderen Börsen Altcoins zu erwerben - vor allem dann, wenn von Seiten der Kryptobörse nur digitale Währungen akzeptiert werden, ist es ratsam, entweder Bitcoin oder Ether zu verwenden, um sodann Iota, Ripple oder Tron kaufen zu können. Sozusagen kann man Bitcoin und Ethereum auch als klassische Zwischenwährungen sehen.

Erworbene Coins werden in einer Wallet, das ist ein digitales Portemonnaie, aufbewahrt. Aufgrund der Tatsache, dass es auch hier verschiedene Varianten gibt, sollte man sich im Vorfeld einen Überblick verschaffen, welche Vor- wie Nachteile die einzelnen Wallets bieten.

Kein ungefährliches Spekulationsobjekt

Wichtig ist, dass man sich bewusst ist, dass digitale Währungen zwar einerseits eine Alternative zum Fiatgeld sind, sofern diese vom Online Shop oder Laden akzeptiert werden - andererseits sind es auch Spekulationsobjekte. Blickt man auf die Kurshistorie des Bitcoin, so erkannt man relativ schnell, dass hier in der Vergangenheit hohe Gewinne möglich gewesen wären.

Wer etwa Mitte 2016 in den Bitcoin investiert hat, musste gerade einmal einen dreistelligen US Dollar-Betrag für einen Coin bezahlen - Ende 2017 hätte die digitale Münze dann für rund 20.000 US Dollar verkauft werden können.

Über den Autor

Martin Schwarz Martin Schwarz
MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.




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